Aktuelles Programm

Samstag,   26. 01. 2019  um  19 Uhr  .  St. Matthäus-Kirche  .  Kulturforum  .  Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Sonntag,   27. 01. 2019  um  17 Uhr  .  Rundkirche  .  auf dem Tempelhofer Feld  .  Wolffring 72, 12101 Berlin


Anton  Bruckner
1824 – 1896
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Streichquintett F-Dur
WAB 112, 1879~1. Satz Gemäßigt. Moderato
3. Satz Adagio

“Gegenwärtig schreibe ich ein Streichquintett in Fdur, da mich Hellmesberger wiederholt u eindringlichst ersucht hat, der bekanntlich für meine Sachen schwärmt.“ Der Wiener Violinist und Dirigent Josef Hellmesberger hat offensichtlich den Ausschlag gegeben, dass Bruckner überhaupt die Komposition eines größeren Kammermusik-Werkes in Angriff nahm.

“Die Perle des Quintetts aber ist das Adagio (in Ges-Dur), eines der edelsten, verklärtesten, zartesten und klangschönsten, die in neuerer Zeit überhaupt geschrieben wurden […]. Welch’ überschwänglich inniger, in einem wahrhaft ‚unendlichen’ Zuge dahinströmender Gefühlserguß! Dieses Adagio wirkt ungefähr so, als wäre es ein erst jetzt in Beethovens Nachlaß gefundenes, aus der letzten Zeit des Meisters stammendes und von dessen vollster Inspiration beseeltes Stück. Das ist wohl das höchste Lob, das über die Komposition eines lebenden Tonkünstlers gesagt werden kann, und wir scheuen uns nicht, es auszusprechen.“ (Theodor Helm, 1884 )

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Hanns  Eisler
1898 – 1962
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“Ernste Gesänge“
für Bariton und Streichorchester, 1962~nach Texten von Hölderlin, Leopardi, Becher, Richter und Hermlin

Ernste Gesänge
0. Vorspiel und Spruch (Friedrich Hölderlin)
1. Asyl (Friedrich Hölderlin)
2. Traurigkeit (Chanson allemande) (Berthold Viertel)
3. Verzweiflung (Giacomo Leopardi)
4. An die Hoffnung (Friedrich Hölderlin)
5. XX. Parteitag (nach Helmut Richter)
6. Komm ins Offene, Freund! (Friedrich Hölderlin)
7. Epilog (Stephan Hermlin)

An Hans Bunge berichtete Eisler am 14. August 1962 (3 Wochen vor seinem Tod): “Die Zusammenstellung der Lieder hat mir die größte Mühe gemacht. Es kostete mich ein Jahr, um sieben kleine Stücke in Ordnung zu bringen“. Nach dem Sinn dieser Ordnung befragt, antwortete er: “Das ist: Besinnung – Überlegung – Depression – Aufschwung – und wieder Besinnung … Das muß halt so gemacht werden, sonst ist es nicht gut. Man kann nicht immer optimistische Lieder schreiben … man muß eben in den konkreten Situationen das Auf und Ab beschreiben, besingen oder referieren“.

“Der Sänger möge sich bemühen, durchweg [sic] freundlich, höflich und leicht zu singen. Es kommt nicht auf sein Innenleben an, sondern er möge sich bemühen, den Hörern die Inhalte eher zu referieren als auszudrücken. Dabei muß künstliche Kälte, falsche Objektivität, Ausdruckslosigkeit vermieden werden, denn auf den Sänger kommt es schließlich an.“ (Hanns Eisler: Meiner Frau Steffy gewidmet)

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Franz  Schubert
1797 – 1828
 
Drei Lieder
1) N.N.~2) N.N.~3) N.N.

Richard  Wagner
1813 – 1883
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Skizzen zum Siegfried-Idyll
WWV 103, 1870~bearb. von Alfred Pringsheim

Das Siegfried-Idyll (WWV 103) für Kammerorchester, in der Urfassung “Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und Orange-Sonnenaufgang, als Symphonischer Geburtstagsgruss. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem Richard.“ genannt, ist eine symphonische Dichtung von Richard Wagner. Es gehört zu seinen bekanntesten Orchesterwerken.

Richard Wagner komponierte das rund zwanzigminütige Orchesterwerk heimlich im Jahr 1870. Er schrieb das Werk für seine Frau Cosima zur Erinnerung an die Geburt ihres ersten Sohnes Siegfried, auch „Fidi“ genannt. Der Name der symphonischen Dichtung hängt nicht nur mit Wagners Sohn zusammen, sondern auch mit dessen Musikdrama Siegfried, das den dritten Teil des Rings des Nibelungen bildet. Wagner verwendete vornehmlich Motive aus diesem Musikdrama.

Uraufgeführt wurde es im engsten Familienkreis am Weihnachtstag 1870, der zugleich Cosimas 33. Geburtstag war, durch Mitglieder des Zürcher Tonhalleorchesters. Die Uraufführung fand auf einer Treppe in Wagners Landhaus Tribschen bei Luzern statt, wobei die engen Platzverhältnisse eine Kammerbesetzung nötig machten. Da die Komposition als Geschenk für Cosima gedacht war, verweigerte sie lange die Veröffentlichung des Werkes.

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Solist
Jörg Gottschick, Bariton
Leitung
Rainer Kimstedt
 
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