Aktuelles Programm

Samstag,   25. Januar 2020  um  19 Uhr  .  Rundkirche  .  auf dem Tempelhofer Feld  .  Wolffring 72, 12101 Berlin
Sonntag,   26. Januar 2020  um  20 Uhr  .  Heilig-Kreuz-Kirche  .  Kreuzberg  .  Zossener Str. 65, 10961 Berlin
Schönberg - Bach

Kann ein Berg, getauft mit quellfrischem Bach-Wasser, am Ende etwas anderes als ein Schön-Berg sein?... 

Johann Sebastian  Bach
1685 - 1750
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Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
für 3 Violinen, 3 Violen, 3 Celli und Continuo
Das dritte Brandenburgische Konzert folgt der Form einer italienischen Ouvertüre aus Konzertsatz, langsamem Mittelsatz und Tanz – das erste Konzert in seiner Urform BWV 1071 ist wohl auch als eine solche Ouvertüre verwendet worden. Die langsamen Sätze enden hier jeweils mit einem phrygischen Halbschluss. Beide Konzerte vertreten deutlich die ältere Form eines Gruppenkonzerts, in dem nicht solistische Instrumente einem Orchester, sondern Orchestergruppen einander gegenübergestellt werden. Dabei erhalten aber auch hier die Stimmführer der einzelnen Instrumentalgruppen Gelegenheit, solistisch hervorzutreten. Nach heutigem Forschungsstand sind die beiden Werke sicher vor 1715, also noch in Weimar, geschrieben worden.


 
Johann Sebastian  Bach
1685 - 1750
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Konzert für Violine und Streichorchester E-Dur BWV 1042
Julia Prigge, Violine
Bis heute zählen Bachs Violinkonzerte zum beliebten Programmbestandteil vieler Violinisten, an die in den Stücken große spieltechnische Ansprüche gestellt werden. Dennoch halten viele Musikwissenschaftler die Cembaloversionen für die von Bach gewollten Endfassungen, da Bach bei der Umarbeitung viele Details verbesserte und nebenbei mit der Abschaffung des Basso continuo einen musikgeschichtlich wichtigen Schritt machte.

Das Werk ist nur in einer Abschrift aus dem Jahr 1760 überliefert sowie in Bachs Fassung als Cembalokonzert D-Dur, BWV 1054.


 
Arnold  Schönberg
1874 - 1951
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''Verklärte Nacht'' für Streichsextett op. 4
nach dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel
Fassung für Streichorchester vom Komponisten
Schönberg komponierte das Werk im Herbst 1899 während eines Ferienaufenthalts mit seinem Kompositionslehrer Alexander von Zemlinsky und dessen Schwester Mathilde (die er 1901 heiraten sollte) im niederösterreichischen Payerbach. Laut Autograph war die Komposition am 1. Dezember 1899 abgeschlossen. Programmatische Vorlage dieser ersten größeren, mit Opuszahlen versehenen Komposition Schönbergs bildet das Gedicht „Verklärte Nacht“ aus der 1896 veröffentlichten Sammlung „Weib und Welt“ des Dichters Richard Dehmel. Schönberg hatte bereits in seinen Klavierliedern op. 2 und 3 unter anderem Gedichte Dehmels vertont.

Die Uraufführung des Werkes fand 1902 statt. Schönberg selbst erstellte 1917 eine Fassung für Streichorchester, die er 1943 nochmals revidierte.

Das fünfstrophige, der Partitur vorangestellte Gedicht beschreibt den Gang eines Paars im Mondschein, bei dem die Frau ihrem Liebhaber gesteht, dass sie von einem anderen ein Kind erwartet. Dabei trifft sie auf großmütiges Verständnis bei dem Mann, der das Kind als eigenes annehmen will.

Das komplette Gedicht:
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Solist*in
Julia Prigge
Leitung
Julia Prigge
 
 
Karten
15 / erm. 8 Euro / Abendkasse
13 / erm. 6 Euro / Vorverkauf  über unser  ➩ 
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